Feng Shui...

                                      ... die asiatische Geomantie

Rübezahl  weiß, dass dieses Thema gerade "in" ist. 

Aus diesem Grund habe ich es aber nicht in meine Seiten aufgenommen. Ich denke auf diesen Seiten ist vieles zum Thema "altes Wissen" zu finden. Kelten, Kräuter, Öltherapie und vieles mehr. Feng Shui vermittelt dazu passend einen guten Einblick in den asiatischen Kulturkreis und Ihren Umgang mit diesem Themenbereich.

Zum anderen gibt es inzwischen viele, die Ihren unmittelbaren Lebensbereich mittels Feng Shui gestalten, einfach weil sie sich wohl dabei fühlen. Ein Brunnen oder eine entsprechende Zimmereinrichtung steigern ja auch auf gewisse Weise die Lebensqualität.

Ich bitte trotzdem dies nicht als Versuch zu verstehen, dieses Thema umfassend zu beschreiben. 

Hier werden nur Grundlagen dieser Philosophie dargestellt. Es gibt so viele selbsternannte Feng Shui Berater, die für viel Geld ihr nicht nachprüfbares "Wissen" an den Mann oder die Frau bringen wollen. Da möchte ich mich ungern einreihen.

Lest einfach, was unter Feng Shui zu verstehen ist und informiert euch bei Bedarf und Interesse weiter.

Aber Vorsicht... mancher Feng Shui Meister ist eher ein Meister im Abzocken. 

Ich empfehle im Zweifelsfall einfach ein gutes Buch zu dem Thema. Es werden auch häufig Seminare angeboten, wobei sich da wieder das Problem stellt, ob man dem Anbieter trauen kann. 

Feng Shui ist keine Modeerscheinung, sondern eine sehr alte asiatische Philosophie, die man nicht mal so nebenbei erlernt. Nur wer sich lange und intensiv damit beschäftigt, könnte sie verstehen.

k

                               ...ganz nach alter asiatischer Sitte

                                          verneigt sich  Rübezahl  vor dem geneigtem Leser und der geneigten Leserin.

Allgemein

Die asiatische Geomantie

a

Begriffe

....aus der asiatischen Philosophie

 

Das Bagua Raster

Die Feng - Shui Raumgliederung

Raumgestaltung

  • Dach

  • Schlafzimmer

  • Badezimmer

  • Küche

  • Wohnzimmer

  • Tür

 

Farblehre

  • Rosa

  • Rot

  • Orange

  • Gelb

  • Grün

  • Türkis

  • Blau

  • Violett

  • Braun

  • Schwarz

  • Weiß

 

Hilfsmittel

  • Aquarien

  • Spiegel

  • Lichtquellen

  • Klangspiele

  • Kristallkugeln

  • Brunnen

  • Pflanzen

  • Steine

 

 

 

Feng Shui Allgemein

______________________________________

"Selbst ein Weg von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt"

Feng-Shui, wörtlich übersetzt "Wind und Wasser" kann dieser erste Schritt sein.

Diese alte chinesische Weisheit vermittelt Anleitungen, wie man in Harmonie mit seiner persönlichen Umgebung leben kann. Durch die geschickte Führung und Ausnutzung des Energieflusses (Chi) wird eine spürbare Veränderung des Lebensraumes geschaffen. Schädliche Energien werden abgelenkt und glückbringendes Chi (Sheng Chi) fließt in harmonischen Linien langsam von Raum zu Raum.

Die 5 Elemente stellen eine zusätzliche Dimension in der praktischen Feng-Shui Anwendung dar. Sie eröffnen eine weitere Möglichkeit, das Chi des Menschen in Bezug auf die jeweilige Umgebung zu analysieren und zu harmonisieren. Jedes Element ist einer bestimmten Farbe, Tages- und Jahreszeit, Richtung, Planeten, Körperteil, usw. zugeordnet. Durch eine systematische Untersuchung, wie die Elemente mit- und ineinander wirken, wird das Feng-Shui der Umgebung nachhaltig verbessert.

Von größter Bedeutung sind die polaren Naturkräfte Yin und Yang für Feng-Shui. Man bezeichnet sie auch als Urkräfte. Sie sind Gegensätze, die einander ergänzen, aber auch füreinander unerläßlich sind. Yin ist die weibliche Energie, die den Mond symbolisiert. Sie ist dort zugegen, wo Dunkelheit und Stille vorherrschen. Yang stellt die starke männliche Energie, ebenso wie die Sonne, dar. Sie ist wachstumsorientiert und kraftvoll.

Yin und Yang stehen gemeinsam für die ewige Verbindung von Himmel und Erde, das Universum, dessen Atem Chi ist. Nur wenn beide im Gleichgewicht sind, kann positives Chi fließen

Seitenanfang

 

Begriffe der asiatischen Philosophie

______________________________________

"Der Weg des Kriegers."

Aikido:

(JPN) - eine von Morihei Ueshiba erfundene Kampfkunst – der "Weg der harmonischen Energie". Die Entfaltung und Anwendung von Ki ist elementarer Bestandteil dieser Kunst.

Ba Gua:

(CHN) - auch Pakua; die acht Zeichen oder Trigramme des I Ging (Ba = Acht, Gua = Trigramm). Sie repräsentieren die acht ursprünglichen Naturkräfte, aus denen die Welt erschaffen wurde.

Bagua-Methode:

- im modernen Feng Shui verwendete Methode zur Analyse von Grundrissen. Dabei wird der Grundriss in neun gleiche Rechtecke unterteilt, die verschiedene Lebensbereiche repräsentieren (Reichtum, Ruhm, Partnerschaft, Familie, Kinder, Wissen, Karriere, Hilfreiche Menschen, Tai Chi (Mitte)). Dabei soll das Bagua helfen, den Wohnort als Spiegel der eigenen Persönlichkeit zu verstehen und Problembereiche und Mängel zu erkennen.

Ba Zhi Suan Ming

(CHN) - die "Vier Säulen des Schicksals". Sonderform des Feng Shui, bei der die zeitlichen Rhythmen ganz auf den Klienten zentriert zur Anwendung kommen. Die vier Säulen sind vier Paare von Elementen der chinesischen Astrologie und geben Auskunft darüber, welchen Weg ein Mensch im Leben geht, und wie er dabei am besten unterstützt werden kann

Bushido:

(JPN) - "Der Weg des Kriegers". Bushido beinhaltet alle Kampfkünste Japans.

Chado:

(JPN) - "Der Weg des Tees", begründet von den Zen-Meistern Eisai und Ikkyu. Wird auch als Teezeremonie bezeichnet.

Ch’an:

(CHN) die "Meditationsschule" des Buddhismus in China. Siehe Zen.

Do:

(JPN) - "Der Weg, eine Straße". Siehe Tao.

Enso:

(JPN) - ein Kreis aus der Kalligraphie, mit dem die Einheit allen Lebens und die innige Verbindung mit dem Ursprung ausgedrückt wird.

Feng Shui:

(CHN) - der Weg des Windes und des Wassers (feng = wind, shui = Wasser). Eine alte geomantische Kunst, die der menschlichen und spirituellen Entwicklung dient.

Formschule

- auch Landschaftsschule; eine Richtung des Feng Shui, die auf der Beobachtung basiert, daß die Formen und die Beschaffenheit der Umgebung einen wesentlichen Einfluß auf das Feng Shui eines Standortes haben.

Genkan:

(JPN) - "dunkle Halle". Die Eingangshalle in traditionellen japanischen Wohnungen und Häusern.

Geomantie

(LAT) geo = Erde und mantie = Deutung, Weissagung.
Ursprünglich eine Weissage-Kunst zur Deutung von Erdkräften.

Gua:

(CHN) - auch Kua; bezieht sich auf eines der acht Trigramme oder eines der 64 Hexagramme aus dem I Ging.

Hiragana:

(JPN) - japanisches System phonetischer Zeichen, mit denen ursprüngliche japanische Wörter geschrieben werden.

Huang Ti:

(CHN) - der Gelbe Kaiser. Legendärer erster Kaiser von China, dessen Herrschaftsbeginn gleichzeitig der Beginn der chinesischen Zeitrechnung ist. (Das chinesische Jahr 4691 war das Jahr 1993 n.Chr.)

I Ging:

(CHN) - auch Yijing; "Das Buch der Wandlungen". Das älteste chinesische Schriftstück über Philosophie, Wahrsagung, Kultur und spirituelle Entwicklung.

Ikebana:

(JPN) - "Der Weg der Blumen". Besonders in Japan gibt es viele Schulen dieser Kunst.

Jing-lo:

(CHN) - das System der Meridiane und des Energieflusses, das in Akupunktur und chinesischer Kräuterheilkunde verwendet wird.

Kado:

(JPN) - "Der Weg der Dichtung". Dichtung im Haiku- und Rengastil vertieft Bewußtsein und Wertschätzung der Natur.

Kanji:

(JPN) - chinesische ideographische Zeichen, die mit Pinsel und Tusche gemalt werden.

Karte des
Flusses Lo:

(CHN) - auch als "Lo-Schrift" bekannt. Alter Text, der in der Yin-Yang-Schule chinesischer Philosophie verwendet wird.

Katakana:

(JPN) - japanisches System phonetischer Zeichen, das für das Schreiben von Wörtern anderer Sprachen wie Deutsch, Englisch, Holländisch etc. verwendet wird.

Kendo:

(JPN) - "Der Weg des Schwertes". Wird heutzutage mit Bambusschwertern praktiziert. Vergleichbar mit Laido.

Ki:

(JPN) - siehe Qi. Ki wird im Hara, dem Bereich unterhalb des Bauchnabels, gespeichert.

Ki ga aru!:

(JPN) - "Lebensenergie existiert!"

Kompaßschule

- Richtung des Feng Shui, derzufolge Richtungen sowie räumliche und zeitliche Orientierung im Raum bestimmte Qualitäten und Einflüsse haben. Diese Qualitäten werden mittels des Luo Pan erforscht.

Kung Fu Tse:

(CHN) - Meister Kung Fu, auch unter dem Namen Konfuzius bekannt. Begründer eines der drei großen philosophischen Systeme Chinas.

Kyudo:

(JAP) - "Der Weg der Bogenkunst". Der Gebrauch von Pfeil und Bogen als Weg der Bewußtwerdung und der Verfeinerung des eigenen Wesens.

Laido:

(JPN) - "Der Weg des Schwertes", bei dem mit einem echten Samuraischwert trainiert wird. Vergleichbar mit Kendo.

Laoshi:

(CHN) - "alter Lehrer". Ein ehrerbietiger Titel. Siehe auch "Roshi". Anders ausgedrückt, bedeutet es "ehrlich" oder "aufrichtig".

Lao Tse:

(CHN) - "alter Meister". Bezieht sich auf den Autor des Tao-te King und Begründer des Taoismus, einer der drei großen philosophischen Schulen Chinas.

Lo Shu

(CHN) - magisches Quadrat, bestehend aus neun Zahlen, wobei jede Zahlenreihe, horizontal, vertikal und diagonal gelesen, die Summe 15 ergibt. Jede Zahl wird mit einem der acht Trigramme des I-Ging in Verbindung gebracht, wobei die 5 die Mitte symbolisiert. Einer der Grundsteine der Formeln der Kompaßschule.

Lung:

(TBT) siehe Qi.

Luo Pan:

(CHN) - auch LoPan, luo = alles, pan = Schale, Scheibe. Ein geomantischer Kompaß, der von der traditionellen Kompaß-Schule verwendet wird. Der Luo Pan ist in konzentrische Kreise (bis zu 38, mindestens 4 Ringe) und vierundzwanzig Punkte unterteilt. Jeder Ring dient zum Ermitteln eines Feng-Shui-Aspekts. Im Gegensatz zu einem westlichen Kompaß ist der chinesische Luo Pan nach Süden ausgerichtet. 

Mandala:

(SKT) - "Kreis". Symbolische Darstellung einer kreisförmigen Figur – mit einem Kern im Zentrum, der von konzentrischen Symbolen umgeben wird, um zu verbildlichen, wie das Universum aufgebaut ist. Es wird in der Technik der Visualisations-Meditation verwendet, um größere Harmonie oder Verschmelzung mit dem All-Einen zu erreichen.

Mantra:

(SKT) - Klangschwingung, die positive und transformierende Gedankenformen sowie innere und äußere Bewußtseinszustände hervorrufen soll.

Mu:

(JPN) - siehe Wu.

Norin:

(JPN) - ein eleganter Türvorhang, der in Japan sehr beliebt ist.

Origami:

(JPN) - die Kunst, Papier in verschiedene Formen zu falten. Als Motiv können beispielsweise Tiere oder Gebäude dienen. Auch in China findet man diese Kunstform.

Pa Chai

(CHN) -   Acht-Häuser-Schule (auch Ba Zhi oder Ost-West-System). Richtung des traditionellen Feng Shui, bei der die Ausrichtung ("Atemrichtung") eines Gebäudes ermittelt wird. Ziel ist es, einen möglichst harmonischen Energiefluß innerhalb des Hauses zu ermöglichen.

Pinyin:

(CHN) - ein modernes System, mit dem sich chinesische Wörter mit lateinischen Buchstaben schreiben lassen.

Qi:

(CHN) - Luft, Atem, Dampf, Energie; auch Chi. Elementare Lebensenergie, die durch den Körper und das gesamte Universum fließt. Sie verbindet die materielle mit der emotionalen und mentalen Ebene.

Qi Gong:

(CHN) - (wird häufig auch "Ch’i Gung" oder "Ch’i Kung" geschrieben) ein System von inneren Übungen, durch das die Aufnahme und Verteilung von Qi im physischen, astralen und kausalen Körper gefördert wird. Beherrschung des Qi Gong ist die Grundlage für die Meisterschaft in jeglicher asiatischen Lebenskunst.

Romaji:

(JPN) - "römische Buchstaben". Bezieht sich auf japanische Wörter, die mit lateinischen Buchstaben geschrieben werden.

Roshi:

(JPN) - "alter Lehrmeister". Hat das gleiche Kanji wie das chinesische Laoshi. Im Zen-Buddhismus steht dieser Titel für "Zen-Meister".

Satori:

(JPN) - tiefe, plötzliche Einsicht in die wahre Natur der Dinge.

Sensei:

(JPN) -  "vorherige Geburt". Ein respektvoller Titel, der in Japan die Bedeutung "Lehrer" hat. Wird auf alle Lehrer angewendet: in der Schule, im Aikido, im Zen etc.

Sha Qi:

(CHN) - schädliche Energien, die auf einen Ort gerichtet sind oder durch diesen verlaufen und negativen Einfluß auf die dort lebenden oder arbeitenden Menschen haben.

Shodo:

(JPN) - "Der Weg der Kalligraphie". Bezieht sich auf die Kunst des Malens von chinesischen Zeichen, Kanji.

Soto:

(JPN) - "Ts’ao und Tung". Zwei Zen-Meister und ihre Kloster im "Tang"-China (900 v. Chr.), in dem eine der fünf Zen-Schulen entstand. Die fünf Systeme sind: Soto (Ts’ao Tung), Rinzai (Lin Chi), Hogen (Fa Yen), Ummon (Yun Men) und Ikyo (Wei Yang). Im Soto-Zen liegt der Schwerpunkt auf stiller Erleuchtungsmeditation.

Sume-i:

(JPN) - eine Art der Malerei, bei der natürliche Motive in schwarzer und grauer Tusche dargestellt werden.

Sun Tzu:

(CHN) - "Meister Sonne". Militärstratege und Autor von Die Kunst des Krieges, dem einflußreichsten chinesischen Werk über Kriegsstrategie.

Tai Chi Tu:

(CHN) - "das höchste Absolute". Die Symbole von Yin und Yang werden innerhalb des einen Absoluten dynamisch verbunden. Symbolisiert den Zustand vor und nach der ersten Schöpfung.

Tan Tien:

(CHN) oder Tanden (JPN) - "himmlisches Feld". Bezieht sich auf psychische und energetische Zentren des Körpers. Die drei grundlegenden Tan Tien sind Bauchnabel, Herz und der Bereich zwischen den Augen. Es gibt jedoch noch viele weitere, u. a. die Akupunkturpunkte.

Tao:

(CHN) - "der Weg". Der mysteriöse und subtile Ursprung; die bereits vor der Schöpfung vorhandene Realität; die aus der Harmonie mit dem Großen Weg des Universums resultierende Selbstverwirklichung. Kann sich auch auf eine Lebenskunst beziehen, z. B. auf Dichtung, Teezeremonie oder Feng Shui.

Taoismus:

(CHN) - eines der drei großen philosophischen Systeme Chinas. Im Taoismus gibt es philosophische und mystische Praktiken sowie religiöse Lehren. Der Taoismus beruht auf den Lehren des Lao Tse in den Gedichten des Tao-te King.

Tao-te King:

(CHN) - "Der Klassiker des Weges und seiner Macht". Vermutlicher Autor dieses Werkes ist Lao Tse. Es ist das älteste Schriftstück des chinesischen Taoismus.

Tokunoma:

(JPN) - eine Nische, die sich neben dem Eingang japanischer Gebäude und in wichtigen Räumen befindet. In ihr werden Kalligraphie, bemalte Schriftrollen, Ikebana-Anordnungen oder Kunstgegenstände ausgestellt.

Tze Pai

(CHN) - "Erweiterung" der Acht-Häuser-Schule (Pa Chai). Während bei letzterer die Himmelsrichtung die Verteilung der Energien im Haus bestimmt, wird hier noch die zeitliche Komponente berücksichtigt. Auch als Nine Star Ki (JPN) bekannt.

Wade-Giles:

(CHN) -  ein älteres, alternatives System zum Schreiben von chinesischen Wortklängen in westlichen Buchstaben. Siehe Pinyin.

Wu:

(CHN) - "Leere". Bezieht sich auf die grundlegende und formlose Natur des Lebens. Durch sie kann die Menschheit zurück in die Harmonie mit allen Dingen gelangen.

Wu Xing:

(CHN) - "die fünf Elemente" bzw. füng Wandlungsphasen. Bezieht sich auf die fünf elementaren, die Welt erschaffenden Kräfte: Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Entstanden aus Yin und Yang stellt jede Wandlungsphase einen bestimmten Aspekt im Ablauf dar.

Xiansheng:

(CHN) - "vorherige Geburt" oder "vorheriges Wesen". Dieser Titel beschreibt einen Meister eines Weges, eines Handwerks oder einer Kunst. Er wird nur sehr erfolgreichen und angesehenen Menschen verliehen. Obwohl Xiansheng das gleiche Kanji hat wie das japanische Sensei, unterscheiden sich diese Begriffe in ihren Konnotationen.

Xuan Kong

(CHN) - "violett, weiße Schule", auch als Fliegende Sterne bekannt. Traditionelle Feng-Shui-Methode der Kompaßschule, die einen detaillierten Überblick über die energetische Gesamtsituation eines Hauses ermöglicht, d.h. einen erfahrenen Feng-Shui-Praktiker befähigt, die räumliche und zeitliche Struktur eines Gebäudes wahrzunehmen und diese gegebenfalls zugunsten seines Klienten zu beeinflussen. Eines der wichtigsten Werkzeuge ist dabei der Luo Pan.

Yang:

(CHN) - "Banner, die im Winde wehen". Eine der beiden unmittelbar aus dem einen Absoluten hervorgehenden Kräfte (siehe Tai Chi Tu). Bedeutet auch "Region des Lichtes". Wird stets im Zusammenhang mit Yin verwendet.

Yin:

(CHN) - "wolkig, bedeckt". Eine der beiden unmittelbar aus dem einen Absoluten hervorgehenden Kräfte (Tai Chi Tu). Bedeutet auch "Region der Dunkelheit". Wird stets im Zusammenhang mit Yang verwendet.

Zazen:

(JPN) - "sitzende Meditation".
Bezieht sich auf eine Meditationsmethode, die von den Zen-Buddhisten Japans praktiziert wird. Wird auch als Shikantaza und Mokushozen bezeichnet: "sitzende Meditation der stillen Erleuchtung".

Zen:

(JPN) - Mahayana-Meditationslehre des Buddhismus, die über Indien und China im 13. Jahrhundert n.Chr. durch die Rinzai-, Soto- und Obaku-Sekten nach Japan gelangte.

Zendo:

(JPN) - "Der Weg des Zen". Bezieht sich auf Meditation in der Zen-Tradition. Manchmal ist damit auch die Halle gemeint, in der die Zen-Meditation praktiziert wird

Seitenanfang

Raumgestaltung

______________________________________

Xuan Kong - die energetische Gesamtsituation eines Hauses

Dach          Schlafzimmer          Bad         Küche          Wohnzimmer          Türbereich

a
a
a

Dach

Schrägen

  • Dachräume mit Schrägen erwecken oft einen gemütlichen Eindruck.
  • Ein Sitzplatz oder gar ein Bett direkt unter einer Schräge engt den Menschen ein. Daran leidet die Aura, die bei jedem eine Ausdehnung von mindestens 30 cm hat. Dellen und Beulen können schädlich auf die Energiesituation des Menschen zurückwirken.
  • Platziert Euer Bett also so, daß genügend Raum für die Entfaltung der Aura gewährleistet ist

Balken

  • Auf keinen Fall darf quer über dem Bett ein Balken verlaufen, weil er die Energieaufladung des Schlafenden behindert. Könnt Ihr dem Balken nicht aus dem Weg gehen, dann versucht wenigstens das Bett parallel zum Balken aufzustellen.
  • Gleiches gilt für Sitzgelegenheiten.
  • Mitunter ist es schon hilfreich, mit 2 Bambusflöten oder anderen Gegenständen den Umriß des Pa Kua anzudeuten, indem man sie so aufhängt, daß sie zwei Schrägseiten des gedachten Achtecks bilden.

nach oben

Schlafzimmer

Lage

  • Zum Schlafen benötigt man Ruhe. Das Schlafzimmer sollte sich also nicht an einer belebten Straße befinden.

  • Es sollte gut zu belüften sein, also das Fenster nicht über einer Garagenanlage oder einem Öltank haben.

  • Nordlage ist grundsätzlich gut. Dadurch fällt aber nie direktes Sonnenlicht ein.

  • Für Menschen mit morgendlicher Antriebsschwäche empfiehlt sich eher eine östliche Lage. Die Morgensonne bringt Energie ins Schlafzimmer.

  • Ein nach Süden gelegenes Schlafzimmer ist Energieverschwendung.

  • Ein nach Westen gelegenes Schlafzimmer ist dann gut, wenn man einen entspannenden Schlaf braucht. Die Abendsonne schafft eine energetische Situation, die dem Schlaf eine besonders heilende Wirkung verleiht.

  • Es sollte nur einen Zugang haben, damit die positiven Energien gemächlich durch den Raum ziehen.

  • Wasserrohre belasten den Schläfer mit schädlicher Strahlung, die auf lange Sicht hin zu Rheumatismus, Erkältung und Immunstörungen führen kann. Stellt Euer Bett also nicht an einer Wand auf, wo Wasser- oder Stromleitungen liegen. 

  • Das Schlafzimmer sollte sich nicht neben dem Bad befinden.

Möbel

  • Vermeidet das Schlafzimmer mit wuchtigen Schränken voll zu stellen.

  • Beim Wachwerden sollte man einen schönen Blick durchs Zimmer haben.

  • Bettgestell und Matratze dürfen kein Metall enthalten, denn das stört die Energieströme des Körpers. Ein Holzgestell fördert ruhigen Schlaf.

  • Bettwäsche sollte aus Naturmaterialien gewebt sein und mindestens bei 60° waschbar sein.

  • Das Bett befindet sich am besten an einer Wand, vom Fenster entfernt und nicht gegenüber der Tür. 

  • Spiegel haben Schlafzimmerverbot, denn sie sie lassen den Schlaf unruhig werden und ziehen Energie vom Schlafenden ab.

  • Kann auf einen Spiegel im Schlafzimmer nicht verzichtet werden, sollte man ihn so stellen daß sich der Schläfer darin nicht widerspiegelt. Verspiegelte oder gläserne Schranktüren kann man nachts auch mit einem Tuch zuhängen.

Farben

  • Rot ist als Farbe im Schlafzimmer zu vermeiden, wenn man sich entspannen will. Zu starker Roteinfluß führt zu Aggressionen und Gewalt. Zorn darf sich nicht in dem Raum entladen, in dem wir schlafen. Eine rote Schlafzimmerwand ist also völlig verkehrt.

  • Allerdings wirkt es sich positiv auf die Sexualkraft aus. Rotes Licht steigert die Libido aus.

  • Also Grundton sind die beruhigenden und angenehm entspannenden Farben Rosa und Hellblau geeignet, wenn man mit farbigen Kissen Akzente setzt.

  • Bei Einschlafschwierigkeiten empfehlen sich dunkelblaue Töne z.B. in Schlafanzügen und Bettwäsche. Dunkelblau wirkt blutdrucksenkend und verlangsamt die Gedanken.

  • Gelb kann stabilisieren, wenn man zu Depressionen und Traurigkeit neigt.

  • Frisches Pfirsich wirkt sich auf die Haut erfrischend aus. 

Strahlung

  • Auf elektrische Geräte muß man im Schlafzimmer verzichten. Besonders Weckradios geben eine hochpathologische Strahlung ab, die 10 Meter und sogar noch weiter strahlen kann.

  • Auch Heizdecken oder Elektrospeicherheizungen sind schädlich.

nach oben

Bad

 

Lage

  • Da man mit dem Element Wasser zu tun hat, liegt der Raum am besten nach Norden hinaus.
  • Es sollte sich unbedingt an einer Außenwand befinden und ein Fenster haben. Hat Dein Bad kein Fenster, kannst Du mit vielen Spiegeln das Licht verbessern. Von geteilten Spiegeln wird abgeraten.
  • Eine alte Feng-Shui-Regel besagt, daß das Bad nicht ins Schlafzimmer führen darf.

Farbe

  • Weiss oder Gelb als Grundfarbe sind zu empfehlen. Besonders, wenn es sich um einen kleinen fensterlosen Raum handelt.
Pflanzen
  • Grünpflanzen sorgen für ein angenehmes Klima und verstärken die wohnliche Atmosphäre.

Abwässer

  • Verbrauchtes Wasser ist Träger von Schmutz und verbrauchten Energien. Es sollte stets unsichtbar abfließen. Die Waschmaschine sollte also mit einem Rohrabfluß in der Wand verbunden sein und nicht in ein Becken oder den abgeschrägten Boden ablaufen. Laß nicht zu, dass sich auf diese Weise schlechte Energien ausbreiten.
  • Der Toilettendeckel sollte immer geschlossen werden.

nach oben

Küche

Als einziger Raum im Haus vereint die Küche alle vier Elemente:
Das Feuer heizt den Herd.
Das Wasser spühlt das Geschirr.
Aus Metall sind die Töpfe und Besteck und
Holzelemente sind die Brennstoffe (Kohle, Gas) im Herd.

a

Lage

  • Das Ziel ist es, die 4 Elemente in ein Gleichgewicht zu bekommen, um ein gutes Feng Shui zu erhalten.

  • Liegt die Küche nach Süden, wird das Feuerelement vorherrschen. Liegt die Küche nach Norden ist das Wasserelement überbetont. Beide Fälle sind ungünstig.

  • Als Günstig erweist sich eine Ausrichtung nach Westen, die dem Metall einen Vorteil verschafft

  • Denkbar wäre auch eine nach Norden gelegene Küche, mit den Fenstern nach Westen.

  • Die Küche sollte sich möglichst weit entfernt vom Hauseingang befinden.

  • Außerdem ist schon bei der Planung des Hauses darauf zu achten, daß Küche und Bad (bzw. Toilette) nicht aneinander grenzen sollten - auch nicht übereinander liegen sollten, denn auf diese Weise würde schädliches Sha produziert.

Anordnung der Elemente

  • Der Herd darf nicht direkt neben der Spüle stehen.

  • Zwischen Kühlschrank und Spüle bzw. Spülmaschine (Wasserelement) und dem Ofen bzw. dem Herd (Feuerelement) sollte idealerweise ein Abstand von mindestens 2 Metern liegen.

  • Die günstigste Lage des Herdes wäre, wenn er allseits begehbar wäre und der Kochende mit dem Gesicht zur Tür stünde.

  • Die ungünstigste Lage ist, wenn man mit Blick zur Wand und der Tür im Rücken kocht. In diesem Fall muß man einen Spiegel über dem Herd anbringen, dass man den Eingang nicht aus dem Blick verliert.

Einrichtung

  • Eine hübsch eingerichtete Küche ist für das Wohlbefinden sehr wichtig.

  • Für Menschen, die Schwierigkeiten haben wach zu werden und in die Gänge zu kommen, ist ein warmer heiterer Orangeton in der Küche sehr hilfreich. Er regt den Kreislauf und den Appetit an.

Elektrische Gräte

  • In der Regel geben die Küchengeräte zu viele schädliche Strahlen ab. 

  • Andererseits sind wir Hausfrauen froh über die Erleichterungen die uns Spülmaschinen, Kühlschränke, Küchenmaschinen, Mixer, Gefrierschränke, Entsafter, Eierkocher, Brotmaschinen, Toaster, Mikrowellen ... bringen.

  • Aber ist denn die vollkommene Elektrifizierung der Küche notwendig? Nicht zuletzt aus Gründen des Umweltschutzes sollte man darauf verzichten, wenn sie nicht unbedingt notwendig sind und vor allem unbedingt den Stecker ziehen, wenn sie ausgeschaltet sind.

nach oben

 

Wohnzimmer

a

Das Wohnzimmer ist in den meisten Wohnungen von zentraler Bedeutung.

Es ist der Ort, an dem die Familie gesellig beieinander sitzt.

Eine negative Energiesituation in diesem Raum kann auf die Dauer dazu führen,

daß die Familie auseinander bricht.

a

Einrichtung

  • Blau- und Grüntöne entspannen und haben eine förderliche Wirkung auf das Nervensystem

  • Schön ist es, wenn man daher aus dem Fenster auf Wald oder Wiesen schaut. Ist das nicht möglich, kann man z.B. entsprechende Bilder aufhängen.

  • Grünpflanzen sollten als Oasen der Beruhigung nicht fehlen.

  • Vorherrschende Blau- und Grüntöne wirken auf uns Westeuropäer eher kalt. Willst Du Dich mit warmen Tönen umgeben, wähle ein sanftes Gelb oder Apricot als Wandanstrich.

  • Auch Braun ist eine Farbe, die ein Gefühl von Sicherheit vermittelt. Man fühlt sich in braunen Sitzmöbeln deshalb wohl, weil die Farbe die Mutter Erde symbolisiert.
    Quantitativ sollte man vorsichtig mit Braun umgehen. Kommt im Wohnzimmer bereits Braun vor, etwa im Fußboden oder bei den Möbeln, sind die Brauntöne ausreichend vertreten.

  • Auch Bilder setzen interessante Akzente und lassen sich leicht austauschen.

  • Ein Blumenstrauss im Zimmer unterstützt die psychische Stabilität.

  • Leider gibt es kaum noch ein Wohnzimmer, das nicht hochtechnisiert ist. Starker Elektrosmog geht z.B. vom Fernseher aus. Türkis in der Nähe des Geräts neutralisiert die schädlichen Strahlen. Sobald man den Fernseher ausschaltet, sollte man den Stecker ziehen. Das spart zusätzlich auch noch bei der Stromrechnung.
    Ein mit den Zacken nach hinten gerichteter türkisfarbener Kamm vermag die Computer- oder Fernsehstrahlung zu mindern.

  • Bei der Anordnung der Möbel solltest Du darauf achten, dass die Sitzmöbel möglichst einander gegenüber oder im rechten Winkel zueinander stehen. Das erhöht die Kommunikation.

  • Außerdem sollte man nach chinesischer Tradition nicht mit dem Rücken zur Tür oder zum Fenster sitzen. Lässt die räumliche Situation keine andere Möglichkeit zu, als daß man mit dem Rücken zur Tür sitzt, sollte man einen Spiegel anbringen, daß man jederzeit die Tür im Blick hat.

  • Der Wohnzimmertisch sollte immer rund sein, da ein eckiger Tisch geheime Pfeile aussendet, die auf die Couch oder Stühle gerichtet Unglück bringen.

Türen und Fenster

  • Tür und Fenster sollten sich an benachbarten Wänden befinden, sich also nicht gegenüberliegen.

  • Eine Tür, die gegenüber einem Wohnzimmerfenster angebracht ist lässt positive Energie sehr schnell wieder entweichen. Dies gilt auch für sich gegenüberliegende Fenster oder Türen.

Wand

  • Da das Auge des Besuchers beim Betreten eines Raumes als erstes auf die gegenüberliegende Wand fällt, sollte diese möglichst frei bleiben oder sehr überlegt gestaltet werden.

  • Jagdtrophäen wie Hirschgeweihe, gekreuzte Schwerter und andere materialistische Gegenstände strahlen Agrssivität aus und wirken wenig vertrauenserweckend.

Dachbalken

  • Dachbalken sind zwar sehr beliebt, aber für das Feng Shui ungünstig, besonders wenn sich darunter Sitzgelegenheiten befinden

nach oben

Türbereich

a

Vordereingang
  • Der Vordereingang  ist der wichtigste Indikator für das Feng Shui eines Hauses. Er entscheidet ob gute oder schlechte Energie aufgenommen wird.
  • Lebst Du in einem Mehrfamilienhaus, mußt Du den Haupteingang des Wohnblocks und Deine Eingangstür getrennt betrachten.
Haustüren
  • Haustüren sollten sich nach innen öffnen, damit sich positive Energien nicht verlieren und Besuch sich nicht abgewiesen fühlt.
  • Eine Tür die sich in einen langen Gang öffnet, zieht schlechte Energien ins Haus.
    Hier sollte man eine Zwischentür oder einen Vorhang anbringen.
Türen allgemein
  • Wenn sich 2 Türen in einem Gang gegenüber liegen und eine größer ist als die andere, ergibt sich ein Problem. Abhilfe schafft ein Spiegel neben der kleineren Tür oder ein aufgehängtes Windspiel.
  • Eine gegenüberliegende Treppe behindert die Entfaltung von positiven Energien in den unteren Räumen. Man kann mit einem Klangspiel oder einer Pflanze, die zwischen Tür und Treppe platziert wird, die ungünstige Situation minderen. 
    Ein
    Spiegel am Treppenabsatz lenkt das Qi ab

nach oben

Farblehre

______________________________________

Durch Farben, empfangen wir emotionale Signale,

deren Botschaften wir spontan verstehen,

auch wenn wir sie nicht bewußt entschlüsseln können

______________________________________

Rosa

  • ist die Farbe der Nächstenliebe und des Herzens
  • hilft Gefühle auszudrücken
  • unterstützt die Fähigkeit einem anderen Liebe zu geben, einfühlsamer zu werden und eine größere Fürsorglichkeit zu entwickeln
  • zu viel Rosa führt zu übertriebener Schwärmerei bzw. zu einer irrealen Gefühlsseeligkeit.

______________________________________

Rot

  • ist die kräftigste, wärmste und belebendste Farbe
  • mit ihr sollte man äußerst behutsam umgehen, um Überreaktionen zu vermeiden
  • Rot hat 2 Aspekte: einerseits steht es für die körperliche Liebe, für Leben, Energie und Kraft, andererseits für Zerstörung, Aggression, Hitze, Leidenschaft und Gewalt
  • Man sollte unbedingt zu lange Roteinwirkung vermeiden
  • Mit Rot in der Wohnung äußerst sparsam umgehen!
  • Rote Wandanstriche können zu Übelkeit und Schwindelgefühlen führen.

______________________________________

Orange

  • aus Rot und Gelb gemischt, ist es eine sorgfältig zu dosierende Farbe
  • Es wärmt, erheitert, macht Mut und Freude
  • Löst Depressionen, Introvertiertheit und Melancholie
  • Stärkt das Selbstwertgefühl
  • Hilft bei Neuanfängen
  • Zuviel Orange kann zu übersteigerten Verlangen nach Essen und Sex führen und den Menschen ziel- und kopflos werden lassen.

______________________________________

Apricoorange

  • ist die ideale Farbe, auch als Wandanstrich, wenn man in einem Raum Entspannung, Wohlgefühl und Geborgenheit sucht
  • löst Alltagsängste
  • ist die ideale Farbe für Heiler- und Arztpraxen

______________________________________

Gelb

  • ist die Farbe der Heiterkeit, Offenheit, Wärme und gedanklichen Wendigkeit.
  • ist die Farbe des Verstandes, der Analyse- und Kommunikationsfähigkeit
  • sollte überall dort eingesetzte werden, wo geistig konzentriert gearbeitet wird
  • symbolisiert die Sonne, ihre Kraft und Wärme
  • Zuviel Gelb fördert allerdings Neid und Eifersucht sowie falschen Stolz.
  • ist als Wandanstrich günstig, wenn man im Raum geistig aktiv ist
  • entfaltet im Krankenzimmer positive Genesungsprozesse
  • empfiehlt sich als Wandanstrich für Arbeitszimmer bzw. dort, wo Lern- und Denkaufgaben gelöst werden müssen

______________________________________

Grün

  • wirkt ausgleichend und beruhigend.
  • ist die Farbe der Zufriedenheit und Heilung
  • symbolisiert Hoffnung.
  • wirkt antiseptisch, zerstört Keime und Bakterien
  • entspannt die Augen und das Nervensystem
  • ist gut für Ruhezonen
  • sollte in Form von Pflanzen und einzelnen Gegenständen, Teppichen usw. überall vorkommen

______________________________________

Lemmon

  • ist eine Mischung aus Gelb und Grün
  • löst Stauungen und Blockaden
  • fördert jegliches Fließen
  • mit ihrer Hilfe kann man leichter loslassen
  • begünstigt die emotionale Seite, verstärkt Glücksgefühle, das Verständnis für andere Menschen und das Gefühl für das eigene Ich
  • läßt Bewegung entstehen, überwindet Stagnation und Starre
  • ist für das Immunsystem eine positive Farbe, die die Thymusdrüse anregt

______________________________________

Türkis

  • ist kühlend und erfrischend
  • unterstützt den klaren sprachlichen Ausdruck und echte ehrliche Verständigung
  • ist das Symbol der Wahrheit
  • ist die Farbe der geistigen Kreativität
  • ist besonders wichtig in einer Umgebung mit hoher Strahlenbelastung
  • neutralisiert Elektrosmog
  • hilft und beruhigt nach langer Computerarbeit gifftstoffbedingten Kopfschmerzen und Ermüdung

______________________________________

Blau

  • ist die reinste, tiefste und kühlste Farbe
  • steht für das Unbewußte und für seelischen Tiefe
  • unterstützt Introvertiertheit und Reserviertheit
  • hilft gegen Schlafstörungen, Nervosität und Verspannungen
  • symbolisiert Treue
  • fördert charakterliche Rechtschaffenheit und seelische Reinheit
  • Zuviel Blau führt zur Verlangsamung der Gedanken und u.U. auch zu Alpträumen

______________________________________

Hellblau

  •  ist beruhigend
  • wirkt streitschlichtend
  • gut geeignet als Wandanstrich für Schlaf- und Kinderzimmer

______________________________________

Violett

  • ist die Farbe, die am stärksten zu reinigen vermag.
  • öffnet Geist und Seele für kosmische und spirituell magische Kräfte

______________________________________

Magenta

  • ist eine Farbe zwischen Rot und Violett
  • ist äußerst aktivierend
  • Man sollt vorsichtig mit ihr umgehen
  • Werdende Mütter können damit ihr Kind von äußeren negativen Einflüssen schützen

______________________________________

Braun

  • ist eine Farbe der Geborgenheit
  • In ihr manifestieren sich unsere Wurzeln – die Erde
  • Mit Braun sollte man sich umgeben, wenn man Schutz und Geborgenheit sucht.
  • Zu viel wirkt hemmend für die psychosomatische und geistig-seelische Entwicklung
  • Gilt als Farbe der Untertanen, die sich dirigieren lassen
  • mit Braun sollte man maßvoll umgehen, seine Präsenz in Möbeln reicht im Wohnraum aus.
  • Zusätzliche Verwendung in Teppichen, Sitzmöbeln oder gar Wandanstrichen intensiviert zwar das Geborgenheitsgefühl, kann jedoch kreativitätshemmend sein.

______________________________________

Schwarz

  • absorbiert alle Farben und bedeutet Dunkelheit
  • Zuviel Schwarz wirkt lebensverneinend, gibt negative Schwingungen ab und zieht diese auch an.
  • ist eher eine Farbe, die zu Chaos und Vernichtung führt

______________________________________

Weiß

  • ist bekanntermaßen die Farbe der Unschuld, Reinheit und Vollkommenheit
  • bedeutet Licht und Heilung, auch Erleuchtung.
  • Zuviel Weiß kann wegen zu starker Klärungsprozesse zu übertriebenen Reizungen führen.
  • Weiß ist ein neutraler Wandanstrich mit einer starken Strahlenkraft, die räumliche Weite und Helligkeit vermittelt

Seitenanfang

Regulierende Elemente und Feng-Shui-Hilfsmittel

______________________________________

 

Aquarium

 Ein Aquarium mit Goldfischen in ungerade Zahl vor einem Fenster.
Achtung: Ein rundes Aquarium ist Tierquälerei.

______________________________________

Spiegel

Spiegel sind sehr wirkungsvoll, wenn es darum geht,
negative Energien abzuwehren oder zu neutralisieren.
Spiegeln kommen spezielle Funktion zu, 
wobei sie rund, achteckig oder auf das 
gegenüberliegende störende Element 
zugeschnitten sein können.
Sie werden vielfältig eingesetzt, 
etwa um die aggressiven Einwirkungen der 
"geheimen Pfeile" abzuwehren und zurückzusenden.

______________________________________

Lichtquellen

Lichtquellen verbessern das Feng-Shui im Haus.

Hell erleuchtete Lampen hängt man so auf,

dass sie Räume oder einzelne Winkel größer erscheinen lassen.

______________________________________

Klangspiele

Klangspiele können den Energiefluß umlenken und präzise beeinflussen.

______________________________________

Kristallkugeln

Kristallkugeln mit Facettenschliffverteilen die Lichtenergie gleichmäßig im Raum.

______________________________________

Brunnen

Bewegtes Wasser in Springbrunnen und Mobiles stärken den Energiefluß

______________________________________

Pflanzen

Pflanzen entschärfen Ecken und Winkel und beleben die Raumatmosphäre.
Grün hat eine hamonisierende und entspannende Wirkung.
Pflanzen stehen nicht nur symbolisch für Leben und Wachstum.

______________________________________

Steine

Steine, Skulpturen, Fahnenstangen,
Bäume, Laternen, Klänge,
Glocken und Windspiele
sind weitere Hilfsmittel zur Bereinigung und Verbesserung der Energie im Haus.

Seitenanfang

Das Bagua Raster

______________________________________

Zur Lehre des Feng Shui gehört das Bagua: ein Raster aus neun gleich großen Zonen, von der jede auf einen Bereich Ihres Arbeitsumfeldes einwirkt und miteinander in Beziehung steht. Diese Neun Bereiche stellen die verschiedenen Aspekte Ihres Berufslebens dar. So sieht das Bagua Raster für jeden Raum und das Büro aus:

Reichtum
Geschäftserfolg
Ruhm
Image/Marktführerschaft
Partnerschaft
Betriebsklima
     
Familie
Vorgesetzte
Zentrum Kreativität
Marketing/Projekte
     
Wissen
Schulung der Mitarbeiter
Karriere
strategische Planung
Unterstützung
Beziehungsnetz
   Zimmereingang  

Die Grundlinie des Rasters bildet die Eingangstür und befindet sich auf der Ebene: Wissen – Karriere – Unterstützung -. Über den Grundriß eines Hauses, Büros oder Raumes gelegt, läßt das Bagua erkennen, welche Bereiche Ihrer Arbeitsumgebung gefördert werden können oder wo Defizite mit Ihren Herausforderungen bestehen.

Ist in einem Bereich ein Energiestau vorhanden durch z.B. Unordnung, scharfe Kanten oder andere störende Einflüsse, kann in dem entsprechendem Bereich eine Störung auftreten, da ein Ungleichgewicht herrscht.

Das gleiche Raster kann man ebenfalls auch auf den Schreibtisch legen. Befinden sich z.B. unerledigte Poststapel oder andere problematische Unterlagen auf dem Bereich Vorgesetzte kann sich dieses z.B. in einer angespannten Situation mit Ihrem Chef äußern.

Im Feng Shui ist wichtig daß die Energie ungestört und langsam fließen kann. Lange dunkle Flure erzeugen eine Energieautobahn. Die Energie rauscht wie auf einer Autobahn durch und das am Ende liegende Büro wird überrollt.

Das gleiche gilt bei Türen und Fenstern, die sich gegenüber liegen, die Energie fließt hindurch und der restlich Raum wird nicht genug mit Energie versorgt. Steht z.B. Ihr Schreibtisch am Fenster und Sie sitzen mit dem Rücken zur Tür? Dann sitzen Sie im Durchzug , sozusagen in der Schußlinie und Sie sehen nur in eine Richtung ... aus dem Fenster. Sie sehen nicht was hinter Ihrem Rücken passiert und was auf Sie zukommt.

Hier ist es ganz wichtig, daß Sie diagonal am weitesten von der Tür entfernt sitzen und so, daß Sie die Übersicht behalten und sehen was zur Tür auf Sie zukommt. Sie sehen dann den Menschen und den Dingen, die da in Ihr Leben kommen, entgegen und haben genug Zeit, um auf das oder den Eintretenden überlegt zu reagieren. Damit demonstrieren Sie Ihren Überblick. Ein Stuhl mit hoher Rückenlehne kann Ihnen zusätzliche „Rückendeckung“ geben.

An Ihrem Arbeitsplatz sollten Sie ebenfalls auch keine Regale oder Spiegel im Rücken haben. Besser ist ein großer Schrank, dessen Türen geschlossen sind oder eine Wand, auf der Sie ein Bild anbringen, was Ihr Herz erfreut, sobald Sie Ihren Blick erheben. Scharfe Kanten von Wänden oder Möbeln sollten nicht direkt auf Sie zeigen. Diese Kanten stehen für scharfe Kritik, Einschränkung oder Bedrohung bezüglich eines bestimmten Themas in dem jeweiligen Bereich, denen Sie unter Umständen ausgesetzt sein können. Diese Kante sollte gemildert und sanft gerundet werden. Damit trifft Sie diese Kante nicht mehr und die entsprechende Störung verschwindet durch den bewußten Prozeß der Korrektur und der damit veränderten Sicht- und Verhaltensweise.

Seitenanfang