auch:

Besenpfriem
Besenstrauch
Bram
Brambusch
Geißenklee
Ginsterkraut
Pfriemen
Ptriemenstrauch

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Botanischer Name

Cytisus scoparius (L.) Link.
Familie: Schmetterlingsblütengewächse (Fabaceae = Leguminosae)

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Verwendete Pflanzenteile

unbekannt

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Sammelzeit

unbekannt

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Inhaltsstoffe

Alle Teile des Besenginsters enthalten giftige Alkaloide, die Pflanze selbst wird als schwach giftig bis giftig eingestuft.

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Beschreibung

Der in verschiedenen Unterarten vorkommende Besenginster wird meist bis zu 2 m hoch. Typisch sind die rutenförmigen, kantigen Zweige, die früher auch als Besen verwendet wurden und der Pflanze ihren Namen gaben. Die Blätter sind meist klein, während die leuchtend gelben Schmetterlingsblüten scheinbar lange Trauben bilden. Alle Teile des Besenginsters enthalten giftige Alkaloide, die Pflanze selbst wird als schwach giftig bis giftig eingestuft. Der Besenginster kann leicht verwechselt werden mit dem Färberginster (Genista tinctoria) und dem Pfriemenginster (Spartium junceum).

 

Die Pflanze ist in Mittel-, Süd- und Osteuropa beheimatet. Importiert wird die Droge hauptsächlich aus dem Balkan.

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Heilwirkung

Herzrhythmusstörungen
Förderung der Wasserausscheidung

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Anwendungsbeispiele innerlich

Ein knapper Teelöffel (1 bis 2 g) zerkleinertes, getrocknetes Besenginsterkraut wird mit ca. 150 ml kochendem Wasser übergossen und nach 10 Minuten abgeseiht. 3 bis 4 mal täglich eine Tasse frisch bereiteten Tee trinken.

Zubereitungen aus dem Besenginsterkraut sind als wässrig-äthanolischer Extrakt im Handel und Bestandteil einiger Fertigarzneimittel aus der Gruppe der Herz-Kreislauf-Mittel.

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Anwendungsbeispiele äußerlich

keine

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Verwendung in der Küche

keine

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Sonstige Tipps

keine

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Warnhinweise

Giftpflanze!

Nicht während Schwangerschaft und Stillzeit anwenden!

Nicht bei Kindern unter 12 Jahren anwenden!

Nicht anwenden bei Bluthochdruck!

Nicht anwenden bei Herzblock!

Kreislaufregulationsstörungen können ernste Ursachen haben, daher wird empfohlen, vor der Anwendung einen Arzt zu Rate zu ziehen!

Wechselwirkungen:
Nicht anwenden, wenn Sie gleichzeitig Antidepressiva vom Typ der MAO-Hemmer einnehmen!
Da Besenginster einen hohen Gehalt an Tyramin aufweist, kann es zu Blutdruckkrisen kommen. Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Arzt oder Apotheker!

Spartein wird im Körper z. T. erst verstoffwechselt, bevor es über die Niere ausgeschieden werden kann. Bei einem Teil der Bevölkerung ist das dafür notwendige Enzym nicht vorhanden, so dass es auch bei Einnahme von Normdosen zu Vergiftungserscheinungen kommen kann. Erste Anzeichen dafür können Sehstörungen, Kopfschmerzen oder Benommenheitsgefühl sein. In diesem Fall ist das Präparat sofort abzusetzen und ein Arzt aufzusuchen.

Weiterhin kann dieses Enzym durch andere Arzneimittel gehemmt werden und somit indirekt eine Überdosierung von Spartein hervorgerufen werden. Wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen informieren Sie sich bei Ihrem Arzt oder Apotheker über mögliche Wechselwirkungen!

 

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